Sensomotorische Einlagen

Für Ihre Körperbalance

Von Kopf bis Fuß im Gleichgewicht! Unsere  nach sensomotorischem Konzept wirken ganzheitlich auf den gesamten Körper. Nach der Methode „Schritt für Schritt“ werden sogenannte Propriozeptoren (Nervenzellen) stimuliert und physiologische Fehlhaltungen innerhalb kurzer Zeit umprogrammiert. Die sensomotorischen impulse-Einlagen sind Bestandteil einer komplexen Betrachtungsweise, die den Menschen als Ganzes erfasst und nicht nur einzelne, betroffene Körperteile wahrnimmt. Das neurophysiologische Einlagenprinzip lautet „Hilfe zur Selbsthilfe“: Ziel ist es, den Ursachen von Beschwerden aus eigenem Antrieb entgegenzuwirken und nicht nur die Symptome zu bekämpfen. Die sensomotorische Einlage ist mit der klassischen orthopädischen Einlage nicht zu vergleichen. Das innovative Einlagenkonzept bezieht alle nötigen Fachexperten wie Sportwissenschaftler, Orthopäden, Zahnärzte, Kieferorthopäden, Osteopathen und Optometristen u. a. mit ein, und behandelt nicht nur die Symptome, sondern geht den Ursachen von Beschwerden detailliert auf den Grund. 

Unsere Fachkräfte und Spezialisten beraten Sie gerne ausführlich zu allen Fragen rund um den impulse-Therapieansatz.

Gut zu wissen: Sensomotorische Einlagen werden auch propriozeptive, podoätiologische Sohlen oder Einlagen nach Lydia Aich oder Jahrling genannt.

 

Was sind sensomotorische / propriozeptive Einlagen?

Sensomotorische Einlagen sind besonders dünn und wirken stimulierend unter der Fußsohle. Sie bestehen aus verschiedenen Elementen wie Pelotten, die gezielt die Aufgabe haben, die Rezeptoren der Tiefenwahrnehmung nachhaltig zu beeinflussen. Durch die Veränderung der Tiefenwahrnehmung im Gehirn können Muskelverspannungen gelöst und eine neue Ausrichtung der Körperhaltung positiv beeinflusst werden. Wer sensomotorische Einlagen trägt, der aktiviert und trainiert nicht nur den Fuß, sondern den ganzen Körper.

Zwei Unterschiedliche Konzepte: Therapy pedes & Therapy korpus

Ausgleichend: Das therapy korpus-Konzept

Mit der Anwendung von therapy korpus bezieht man die gesamte Körperstatik aktiv mit ein. Eine 3D-Wirbelsäulenvermessung liefert nicht nur Aufschluss über Beschwerden in der Wirbelsäule, sondern zeigt auch Abweichungen in Schultern und Hüfte. Die korrekte Ausrichtung der Körperachsen wird manuell überprüft. Auch die Funktionalität der Haltemuskulatur wird einem Test unterzogen. Zuletzt wird noch ein dynamischer Fußabdruck genommen, der als Schablone für die Sohlen verwendet wird. #

Regelmäßige Kontrolluntersuchungen im Abstand von sechs bis acht Wochen dienen der bedarfsorientierten Korrektur der Einlage und einer entsprechenden Angleichung der Statik. Ist die optimale Statik erreicht und sind keine Beschwerden mehr vorhanden, entfallen weitere Korrekturen.

Zum Einsatz kommen die therapy korpus-Einlagen besonders bei motorischen Auffälligkeiten, Skoliose, Hyperlordose, Beinlängendifferenzen, Beckentorsionen, Muskelverspannungen, Fehlhaltungen, verspannungsbedingten Kopfschmerzen, Migräne, Tinnitus, u. a.

Weitere Informationen finden Sie auch in unserem Factsheet.

Aktivierend: Das therapy pedes-Konzept

Aktiv gesund laufen

Unsere therapy pedes-Enlagen basieren auf einer ausführlichen Untersuchung des Fußes. Die Untersuchung beinhaltet eine eingehende Palpation und Analyse des Fußes, einen spezifischen Fußscan, eine dynamische Pedograpie, einen Trittschaumabdruck sowie eine Hightech-Lauf- und Bewegungsanalyse. Auf diese Weise können exakt Fußfehlstellungen sowie falsche Gang- und Bewegungsmuster erkannt werden.

Auf Basis der gewonnenen Daten entwickeln und fertigen wir flexible Einlagen, die nach sensomotorischem Prinzip den Fuß nicht passiv stützen, sondern ihn aktiv arbeiten lassen. Mittels spezifisch eingearbeiteter Pelotten auf den Sohlen wird über natürliche Nervenreize aktivierend auf die Gang- und Muskelfunktion des Fußes eingewirkt. Ursachen von neurologischen, sportartspezifischen und fußfehlstellungsbedingten Beschwerden werden so auf Schritt und Tritt behoben.

Mit Hilfe unserer therapy pedes-Einlagen wird die Dysbalance der Muskulatur aus eigenem Impuls heraus ausgeglichen. Neurologische Beschwerden wie Lähmungen, Rotationsfehlstellungen der Beine (X-/O-Beine), Fußfehlstellungen, Hemiparese, koordinative Bewegungsstörungen, Knick-, Senk-, Hohl- und Klump-Füße können so gezielt in Balance gebracht werden.

Weitere Informationen finden Sie auch in unserem Factsheet.

Was ist der Unterschied zu orthopädischen Einlagen?

Die sensomotorische Einlage ist mit der klassischen orthopädischen Einlage nicht zu vergleichen. Die innovativen Schuheinlagen werden in Abstimmung mit fachlichen Experten wie Sportwissenschaftlern, Orthopäden, Zahnärzten, Kieferorthopäden, Osteopathen,  Optometristen u. a. individuell für jeden Patienten angefertigt. Mit orthopädischen Einlagen werden typischerweise Knie- oder Fußschmerzen behandelt. Man konzentriert sich also auf die Behandlung der Symptome. Im Gegenteil dazu versucht man mit sensomotorischen Einlagen den Auslöser der Beschwerden zu finden. Dadurch soll die Ursache behandelt werden. Wenn das Verfahren erfolgreich ist, verschwinden mit der Ursache auch die Symptome.

 

Handgefertigt in unserer Manufaktur in München

Wir vom Sanitätshaus Samberger aus München setzen bei allen unseren Einlagen auf höchste Präzision und hochwertige Materialien. Mittels eines einzigartigen Anamnese- und Analyseverfahrens werden die sensomotorischen Einlagen der impulsline in unserer eigenen Manufaktur individuell angefertigt. Um Ihren und unseren Ansprüchen gerecht zu werden, arbeiten wir eng mit Sportwissenschaftlern, Ärzten und Fachkräften der Orthopädietechnik zusammen. Die jahrzehntelange Erfahrung unserer Mitarbeiter und wissenschaftlichen Partner macht unsere “made in Germany”-Produkte einmalig.

 

Was wollen wir erreichen? 

Durch unsere sensomotorischen Einlagen soll die Fußmuskulatur stimuliert werden. Genauer gesagt sollen gezielte Reize die Rezeptorsignale in den Muskeln verändern. Ausgelöst werden diese Nervenreize durch die eingearbeiteten Pelotten-Elemente auf den Sohlen der Einlagen. Was folgt ist eine An- oder Entspannung der Muskulatur, hervorgerufen durch das zentrale Nervensystem (ZNS). Muskuläre Dysbalancen können durch die veränderte Statik ausgeglichen werden. Beim Tragen der Einlagen stellt sich nach und nach ein Trainingseffekt der Muskeln ein, welcher dazu führt, dass sportspezifische Beschwerden sowie Fußfehlstellungen behoben werden können.  

 

Ihre Sensomotorik-Experten in München

Wir bei Samberger können auf 125 Jahre Erfahrung in der Gesundheitsbranche zurückblicken. In München können Sie unsere Sanitätshäuser an sechs Standorten besuchen. Wir legen Wert auf das persönliche Gespräch, eine individuelle Beratung und ganzheitliche Therapieansätze.  

 

Trageempfehlung 

Neue sensomotorische Einlagen müssen anfangs regelmäßig kontrolliert werden, um gegebenenfalls angepasst werden zu können. Außerdem sollte man die Sohlen zunächst nur stundenweise tragen und die Tragedauer langsam aber stetig steigern. Genauso verhält es sich mit dem Tragen bei sportlichen Aktivitäten. In beiden Fällen kann es zu Muskelkater kommen sowie zu einer kurzzeitigen Verschlimmerung der Beschwerden. Kein Wunder, denn der ganze Bewegungsapparat muss sich plötzlich neu ausrichten und organisieren.   

 

Leistungen und Kosten

Die therapy pedes-Einlage gleicht Fußfehlstellungen und falsche Gang- und Bewegungsmuster optimal aus und kostet einschließlich Analyse 269 Euro. Die Analyse beinhaltet eine eingehende Palpation und Analyse des Fußes, einen Fußscan, eine dynamische Pedographie, einen Trittschaumabdruck sowie eine Lauf- und Bewegungsanalyse. 

Die therapy korpus-Einlage wirkt positiv auf die gesamte Körperstatik und kostet einschließlich Analyse 349 Euro. Die Analyse beinhaltet eine 3D-Wirbelsäulenvermessung, eine manuelle Statiküberprüfung, eine Funktionsüberprüfung der Haltemuskulatur und einen dynamischen Fußabdruck.

 

Werden sensomotorische Einlagen von der Krankenkasse bezahlt?

Die Kosten für klassische orthopädische Einlagen werden von der Krankenkasse übernommen. Bei sensomotorischen Schuheinlagen sieht das leider anders aus: Die Kosten können, müssen aber nicht übernommen werden. Wichtig ist, dass Ihr Arzt ein Rezept über eine “handwerklich gefertigte Einlage im Sonderbau” ausstellt. Außerdem muss ein funktionelles oder neurologisches Krankheitsbild vorliegen. 

Sollte Ihre Krankenkasse die Kostenübernahme verweigern, können Sie Widerspruch einlegen oder vorab das persönliche Gespräch suchen. Oft können Einzelfallentscheidungen getroffen werden oder die Kosten zumindest mit dem erstattbaren Betrag für herkömmliche orthopädische Sohlen verrechnet werden. 

Noch mehr Informationen zum Wirkkonzept unserer impulsline-Einlagen finden Sie hier