Produkt des Monats August - Blutdruckmessgerät

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Blutdruckmessgerät Omron RS2

Manschette aufpumpen und warten bis das unangenehme Druckgefühl nachlässt – diese Situation hat fast jeder schon einmal erlebt. Doch es gibt eine Alternative: Omron RS2 misst den Blutdruck schonend direkt am Handgelenk.

 

Was ist ein Blutdruckmessgerät?

Ein Blutdruckmessgerät (auch Blutdruckmesser oder Sphygmomanometer) dient dazu, den Blutdruck eines Menschen zu messen und somit eigenständig regelmäßige Check-up-Untersuchungen durchzuführen um eine schleichende Blutdruckerkrankung rechtzeitig zu erkennen. Das Gerät besteht aus einer aufblasbaren Manschette, die um den Arm gelegt wird und einer Messvorrichtung, die den Druck an der Manschette misst. Vor der Messung müssen Vorbereitungen getroffen - und eine entspannte Körperhaltung eingenommen werden, um genaue und konsistente Blutdruckwerte ermitteln zu können. Diese Vorbereitungen sind ganz einfach und werden schon bald zur Gewohnheit werden.

 

Wofür sind Blutdruckmessgeräte gut?

Blutdruckmessgeräte haben einen wichigen medizinischen Nutzen. Von größter Bedeutung ist es, einen zu hohen Blutdruck rechtzeitig zu erkennen und Vorzubeugen.

Statistiken behaupten, dass jeder dritte Erwachsene im Laufe seines Lebens unter Bluthochdruck leidet. Für den Laien ist ein erhöhter Blutdruck jedoch schwer erkennbar, da er am Anfang meist keine Beschwerden verursacht. Bluthochdruck ist jedoch der bedeutenste Risikofaktor für Herzinfarkt und Gefäßerkrankungen.

 

 

OMRON RS2 Handgelenk-Blutdruckmessgerät

Da nicht jeder Bluthochdruck-Betroffene von seiner Erkrankung weiß, ist es sehr wichtig, dass man seinen Blutdruck regelmäßig kontrolliert. Hierfür eignet sich das Handgelenk-Blutdruckmessgerät RS2 von OMRON ideal.

Es überzeugt insbesondere durch seine patentierte OMRON Intellisense-Technologie, die eine einfache und präzise Blutdruckmessung ermöglicht. Zudem ist es leicht zu bedienen, gut abzulesen und erkennt unregelmäßige Herzschläge. Da der interne Speicher 30 Messwerte fasst, kann man seine aktuellen Blutdruckwerte mit den vorangegangenen vergleichen.

Produktdetails:

  • Intellisense™ Technologie für eine sanfte Messung
  • Oszillometrische Messung
  • LCD Digital Display
  • Manschettensitzkontrolle
  • Erkennt unregelmäßige Herzschläge
  • Anzeige von Bluthochdruck
  • 30 Speicherplätze
  • Für Handgelenkumfang von 13,5 – 21,5 cm

So sitzen Sie richtig beim Messen

Zur Messung müssen Sie entspannt und bequem sitzen, bei angenehmer Raumtemperatur. Die letzten 30 Minuten vor der Messung nicht baden, keinen Alkohol oder Kaffee trinken, nicht rauchen, keinen Sport treiben und keine Mahlzeit zu sich nehmen.

  • Setzen Sie sich auf einen Stuhl und stellen Sie Ihre Füße flach auf den Boden auf.
  • Sitzen Sie aufrecht und mit geradem Rücken.
  • Die Manschette sollte sich auf Herzhöhe befinden.
  • Handgelenk und Hand entspannt halten. Biegen Sie Ihr Handgelenk nicht nach hinten oder nach vorne und machen Sie keine Faust.
     

Was ist der Blutdruck?

Der Blutdruck gibt den Druckwert an, mit dem das Blut vom Herzen durch den Körper bis in die kleinsten Kapillargefäße gepumpt wird. Dieser Pumpvorgang geschieht, indem sich das Herz zusammenzieht (kontrahiert). Bei maximaler Kontraktion des Herzens ist der höchste Wert des Blutdrucks erreicht. Man nennt diesen (oberen) Wert den systolischen Blutdruck. Danach erschlafft das Herz, und es pumpt kein Blut mehr in die Arterien. Als Folge sinkt der Blutdruck wieder auf den niedrigsten Wert ab. Dieser (untere) Wert heißt diastolischer Blutdruck.
Beim Blutdruckmessen werden darum immer zwei Werte angegeben. Zum Beispiel: 120/80 mmHg.

120 mmHg = systolischer Blutdruck = oberer Wert
80 mmHg = diastolischer Blutdruck = unterer Wert

Die Einheit mmHg steht für „Millimeter Quecksilbersäule”.

Ein optimaler Blutdruck liegt bei einem erwachsenen Menschen unter 120/80 mmHg, ein normaler Blutdruck unter 130/85 mmHg. Liegt der Wert dauerhaft höher als 140/90 mmHg spricht man von Bluthochdruck, auch Hypertonie genannt.

 

Symptome - Zu hoher Blutdruck (Hypertonie)

Der erhöhte Blutdruck kann sich auch nach außen hin bemerkbar machen und nicht nur innerlich. Zu den typischen Beschwerden bei Bluthochdruck zählen unter anderem:

  • innere Unruhe und Nervosität
  • Schlafstörungen
  • Hitzewallungen
  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
  • Übelkeit
  • Ohrensausen
  • Rötung des Gesichts
  • Nasenbluten

 

Behandlung - Tipps gegen hohen Blutdruck

  • Gewichtsreduktion bei Übergewicht
  • Das Rauchen aufgeben
  • Reduktion des Alkoholkonsums bzw. Alkoholverzicht
  • Körperliche Bewegung
  • Reduktion des Salzkonsums und Ernährungsumstellung
  • Stressabbau

 

Das Ziel jeder Hochdruckbehandlung ist eine dauerhafte Blutdrucksenkung auf Werte unter 140/90 mmHg.

Bei einigen Patienten kann dieser Blutdruck ganz ohne Medikamente und allein durch eine Änderung der Lebensführung erreicht werden.

 

Risiken - Zu hoher Blutdruck (Hypertonie)

Bei zu hohem Blutdruck ist das gesamte Gefäßsystem stark belastet, weil die Gefäße einem höheren Druck standhalten müssen. Es können kleinste Risse in der Gefäßinnenhaut entstehen. An diesen Stellen kommt es zu einer Reihe von Stoffwechselprozessen, die zur Verdickung und Verhärtung der Gefäßwände führen. Mediziner sprechen dann von der Ausbildung einer Atherosklerose (umgangssprachlich Arterienverkalkung). Ein dauerhaft hoher Blutdruck ist der wichtigste Risikofaktor für die Entstehung der Atherosklerose.

Betrifft die Atherosklerose die Herzkranzgefäße kann es zu Angina-pectoris-Anfällen oder zur Ausbildung einer koronaren Herzkrankheit. Ein vollständiger Gefäßverschluss führt zum Herzinfarkt.

Sind Nierenarterien betroffen, können die Nieren ihre Aufgabe, Blut zu filtern und von giftigen Stoffwechselprodukten zu befreien, nicht mehr nachkommen. Es entwickelt sich eine sogenannte Niereninsuffizienz.

Im Gehirn kann eine Unterversorgung durch Atherosklerose einen Schlaganfall zur Folge haben.

Da das Herz bei Bluthochdruck das Blut mit größerem Kraftaufwand durch die Arterien pumpen muss, arbeitet es ständig mit voller Kraft. Diese dauerhafte Überbelastung führt zur Herzmuskelschwäche – medizinisch Herzinsuffizienz – und das Herz kann seine Funktion nicht mehr voll erfüllen.

Symptome - Zu niedriger Blutdruck (Hypotonie)

Bei einem niedrigen Blutdruck treten nicht immer Symptome auf, es sind jedoch eine Bandbreite an Beschwerden möglich. Durch einen niedrigen Blutdruck kann es zu einer Mangelversorgung im Hirn kommen. Folgen können sein:

  • Schwindel, Sehstörungen
  • Ohrensausen und im schlimmsten Fall Ohnmacht vor allem am Morgen und bei raschem Aufstehen
  • Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Konzentrationsprobleme, Benommenheit
  • Stechende, pulsierende Kopfschmerzen
  • AtemnotEngegefühl in der Brust oder Stechen in der Herzgegend
  • Herzrasen

 

Behandlung - Tipps gegen niedrigen Blutdruck

In den meisten Fällen sind einfache Hausmittel und Tricks ausreichend um die Beschwerden erheblich zu lindern:

  • Wechselduschen, Warm und kalt Duschen - Die Gefäßwände werden trainiert und der Kreislauf angeregt
  • Bewegung am besten an der frischen Luft, bringt den Kreislauf in Schwung und lindert Schwindel und Müdigkeit
  • Speisesalz - Bindet Wasser im Körper - Ausreichend gesalzene Speisen essen
  • Viel Trinken -  Eine Tasse Kaffee, grüner oder schwarzer Tee sind besonders gut
  • Langsames Aufstehen aus dem Bett
  • Kompressions-/Stützstrümpfe regen die Blutzirkulation in den Beinen an